HAPPY CHRISTMAS

USA 2013; R: Joe Swanberg; D: Anna Kendrick, Melanie Lynskey, Joe Swanberg, Lena Dunham; 82min, DCP, OV

Happy Christmas

Swanbergs Filme bieten eine Form von erwachsenem Mumblecore. Die Kids sind älter geworden, haben Arbeit, Kinder und Familie. Was aber passiert, wenn in dieses noch ein wenig provisorische System die Unordnung einbricht? Hier in Gestalt der ziemlich durchgeknallten, meist betrunkenen Schwester, die kurz vor Weihnachten bei der jungen Familie auftaucht und die scheinbare Normalität durcheinander bringt – und ein paar große Widersprüche werden sichtbar. Mal improvisiert, mal komisch und immer wieder sehr direkt zeigt HAPPY CHRISTMAS die alltäglichen Momente von Beziehungen und wie sich ein Leben Tag für Tag neu zusammenbaut. (Viennale)

When Jenny, a hard-partying 20-something, moves in with her film director brother, his wife Kelly a budding novelist, and their two-year-old son after a break up, the family’s idyllic life is shaken up. Jenny begins a rocky relationship with a baby sitter-cum-pot dealer and she and her friend Carson team up to try and help Kelly find balance in her life. As usual, the results are in the eye of the beholder.