COLUMBUS

ColumbusDir: Kogonada
with Haley Lu Richardson, John Cho, Parker Posey USA 2017  DCP | OV | 104 min
Berlin premiere

In den vergangenen Jahren sorgte Kogonada für Aufsehen mit seinen Video-Essays über Yasujiro Ozu, Richard Linklater oder den Neorealismus. Nun hat er seinen ersten Spielfilm gedreht, COLUMBUS, den man zu den schönsten Debüts der letzten Jahre zählen muss. Das beschauliche Columbus im Bundesstaat Indiana ist eine mittelgroße Stadt, die dank ihrer modernistischen Bauten (u.a. von I.M. Pei, Eero Saarinen und Robert Venturi) ein Mekka für Architekturliebhaber ist. Columbus ist ein architektonischer Spielfilm und eine berührende Coming-of-age-Geschichte. Die 19-jährige Casey pflegt ihre Mutter, die sich von ihrer Crack-Sucht erholt. Sie trifft auf Jin, einen südkoreanischen Übersetzer, der seinen todkranken Vater, einen ehemaligen Architekturprofessor, besucht. Gemeinsam gehen sie rauchend durch die Stadt, sie blickt zögerlich in die Zukunft, er versucht sein Leben zu regeln. “Hätte COLUMBUS eine Offenbarung zu vermitteln, so läge diese in den Freuden des Alltags und in der Art und Weise wie sich das Monumentale, das Außergewöhnliche, mit dem Alltäglichen vermengt, bis es fast verschwindet.” (Jonathan Romney)



Thirtysomething Jin, born in Korea, works as a translator. He travels to Columbus, Indiana, where his dad went to give a lecture about local architecture and wound up in a coma. Jin meets Casey, who wanted attend the lecture. She works at the local library and takes care of her mother, a meth addict. Both of them, Jin and Casey, are stuck in difficult situations, unsure of how to pursue their dreams. As they grow closer, they discover the city of Columbus and each other.

18.1. 19:00 (Arsenal 1)
26.1. 19:00 (Arsenal 1)